08 Jul

Die technische Entgrenzung des Menschen aus ethischer Perspektive

Termin:

Mi.:
16:15 - 17:45 Uhr

8. Juli 2026

Ort:

LMU Hauptgebäude, Raum M 210 Geschwister-Scholl-Platz 1 80539 München

Ein Dialog zwischen Eurotranshumanismus, christlichem Menschenbild und der philosophischen Tradition der Menschenrechte

Die rasanten Fortschritte der Künstlichen Intelligenz haben das Verhältnis zwischen Mensch und Technik neu definiert. Wie realistisch und wünschenswert sind Verfahren, den Menschen mit Big Data, Nanotechnologie, Gentechnik und Pharmakologie intelligenter, kreativer, sozial kompetenter, leistungsfähiger, robuster und gesünder zu machen? Wie können Freiheit, Gleichheit und Selbstbestimmung in einer Zeit technologischer Transformation bewahrt werden? Dazu bietet die im Mai veröffentlichte Enzyklika „Magnifica Humanitas“ von Papst Leo XIV. wegweisende Impulse.

Diesen Fragen widmet sich die Veranstaltung mit Prof. Stefan Lorenz Sorgner (Philosoph, John Cabot University, Rom), einem der prägenden Vertreter des Eurotranshumanismus. Ausgangspunkt ist sein neues Buch zum Eurotranshumanismus, dessen Thesen im Rahmen eines interdisziplinären Dialogs diskutiert und weitergeführt werden. Nach einer thematischen Einführung durch Prof. Dr. Markus Vogt (Theologe, Lehrstuhl für Christliche Sozialethik) folgt eine kritische Einordnung durch Dr. Alexander Kriebitz (Politikwissenschaftler, Mitarbeiter am Lehrstuhl für Systematische Theologie), bevor die unterschiedlichen Perspektiven in einer offenen Diskussion, moderiert von Lea Antony (Mitarbeiterin bei el mundo, MZN Geschäftsführung), zusammengeführt werden.