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Wie verstehen wir die planetare Krise? Die internationale Hybridkonferenz des DFG-Koselleck-Projekts Planetary Healing positioniert das Erzählen von Geschichten als zentrale methodologische und konzeptionelle Zugangsmöglichkeit zur Auseinandersetzung mit der planetaren Krise aus ethnographischer Perspektive.
Storytelling – durch gegenseitiges Zuhören, Gespräch und Dialog – macht die verallgemeinerten Dimensionen der planetaren Krise relationaler, greifbarer und reflexiver. Wenn Menschen ihre Erfahrungen mit ökologischen Verlusten und Hoffnungen teilen, kann dies eine heilende Wirkung haben. Gleichzeitig können solche Narrative auch Öko-Angst, Bruch oder Gefühle der Isolation auslösen. Die performative Dimension des Erzählens kann neue Wege des Denkens und Handelns inspirieren.
Die Konferenz bringt renommierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zusammen, um methodische, konzeptionelle und imaginative Zugänge zur planetaren Krise zu erweitern – über Disziplingrenzen hinweg und unter Berücksichtigung ihrer multi-skalaren Manifestationen in verschiedenen Kontexten.
Keynotes von:
- Anne W. Johnson (Universidad Iberoamericana, Mexico City)
- Alessandro Rippa (University of Oslo) & Elizabeth DeLoughrey (UCLA)
- Michael Uzendoski (FLACSO, Ecuador)
Konferenzsprache: Englisch
Anmeldung bis 28. September 2026: planetary.healing@ethnologie.lmu.de
Organisation: Reinhart-Koselleck-Projekt „Planetary Healing: Transformation, (De)colonization and Climate Change" unter Leitung von Prof. Dr. Eveline Dürr (LMU)