Studium
M.Sc. Klinische Psychologie und Psychotherapie
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Auf der Seite des Departments für Psychologie finden Sie umfassende Informationen zum Psychologiestudium.
Ausbildung
Münchner Universitäres Institut für Psychologische Psychotherapieausbildung (MUNIP)
Das Münchner Universitätsinstitut für Psychotherapie (MUNIP) ist das Ausbildungsinstitut für Psychotherapie an der Ludwig-Maximilians-Universität München.
Seit September 2016 ist das Institut für die Psychotherapieausbildung mit der Vertiefung Verhaltenstherapie anerkannt.
Weiterbildung: Spezielle Psychotraumatherapie
Der Lehrstuhl für klinische Psychologie und Psychotherapie an der LMU München bietet erneut ein von der Deutschsprachigen Gesellschaft für Psychotraumatologie (DeGPT) anerkanntes Weiterbildungscurriculum in spezieller Psychotraumatherapie für Erwachsene an.
Alle unsere Plätze für die Weiterbildung 25/26 sind bereits vergeben!
Bei Interesse, Fragen und Anmeldung für die Warteliste 26/27 melden Sie sich gerne unter Weiterbildung-SPTT@psy.lmu.de
Wissenschaftliche Leitung:
Prof. Dr. Thomas Ehring
Organisatorische Leitung:
Dr. Anamaria Semm
Weiterbildung: Psychotherapie im juristischen Kontext: Was Psychotherapeut:innen über Glaubhaftigkeit, Erinnerung und Suggestibilität wissen sollten
Der Lehrstuhl für klinische Psychologie und Psychotherapie an der LMU München bietet erstmalig eine eintägige Weiterbildung im Bereich "Psychotherapie im juristischen Kontext: Was Psychotherapeut:innen über Glaubhaftigkeit, Erinnerung und Suggestibilität wissen sollten" an
Es gibt noch Plätze für die Weiterbildung im November 2026. Bei Interesse und Fragen melden Sie sich gerne unter Weiterbildung-SPTT@psy.lmu.de
Zur direkten Anmeldung senden Sie bitte den Anmeldebogen (PDF, 130 KB)an Weiterbildung-SPTT@psy.lmu.de
Wissenschaftliche Leitung:
Prof. Dr. Thomas Ehring
Organisatorische Leitung:
Dr. Anamaria Semm
Referentin:
PD Dr. Larissa Wolkenstein
Inhalt:
Im Rahmen psychotherapeutischer Behandlungen – insbesondere bei Traumafolgestörungen – berichten viele Patient:innen von Erfahrungen, die strafrechtlich relevant sind, etwa im Zusammenhang mit sexueller oder körperlicher Gewalt. In Strafverfahren, insbesondere bei Aussage-gegen-Aussage-Konstellationen, kommt den Aussagen dieser Patient:innen besondere Bedeutung zu.
Genau das wirft jedoch schwierige Fragen auf: Kann Psychotherapie die Glaubhaftigkeit einer Aussage unbeabsichtigt beeinträchtigen? Wie stabil sind autobiografische Erinnerungen – und wie anfällig für Veränderung? Welche Interventionen können suggestive Wirkungen entfalten? Und welche Verantwortung tragen Psychotherapeut:innen, wenn Patient:innen von möglichen straf- oder familienrechtlich relevanten Erlebnissen berichten? Wie lässt sich fachlich fundiert zwischen therapeutischer Haltung und rechtlicher Verwertbarkeit navigieren?
Dieser Workshop vermittelt praxisnahes Wissen zu Glaubhaftigkeit, Suggestibilität und Aussagepsychologie im Kontext psychotherapeutischer Arbeit. Anhand aktueller Forschung und konkreter Fallbeispiele reflektieren wir Risiken, Verantwortlichkeiten und Handlungsspielräume im therapeutischen Alltag. Ziel ist es, Psychotherapeut:innen zu befähigen, rechtliche Implikationen frühzeitig zu erkennen und professionell mit der komplexen Schnittstelle von Psychotherapie und Justiz umzugehen.
Weiterbildung: SCID-5-CV
Der Lehrstuhl für klinische Psychologie und Psychotherapie an der LMU München bietet erstmalig eine zweitägige Weiterbildung im Bereich "SCID-5-CV" an.
Es gibt noch Plätze für die Weiterbildung im Oktober 2026. Bei Interesse und Fragen melden Sie sich gerne unter Weiterbildung-SPTT@psy.lmu.de
Zur direkten Anmeldung senden Sie bitte den Anmeldebogen (PDF, 91 KB) an Weiterbildung-SPTT@psy.lmu.de
Wissenschaftliche Leitung:
Prof. Dr. Thomas Ehring
Organisatorische Leitung:
Dr. Anamaria Semm
Referenten:
Dr. Larissa Vierl &
Dr. Maximilian Ganslmeier
Inhalt:
SCID-5-CV Workshop (23.–24.10.2026): Psychische Störungen mit strukturierten klinischen Interviews diagnostizieren
Der zweitägige Workshop bietet eine praxisnahe Einführung in das SCID-5-CV, das strukturierte klinische Interview zur Diagnostik psychischer Störungen nach DSM-5. Ziel ist es, die praktische Handhabung, die praxisorientierte Anwendung und die differenzialdiagnostische Entscheidung zu stärken.
Sie vertiefen Ihr Wissen über häufige Störungsbilder, lernen differenzialdiagnostische Fragestellungen anzuwenden und üben die Durchführung des Interviews in realitätsnahen Settings. Dabei werden auch herausfordernde Gesprächssituationen behandelt.
Lernziele:
· Sicherheit im Umgang mit DSM-5-Diagnosen
· Gezieltes Fragen zur differenzialdiagnostischen Einordnung
· Selbstständige Anwendung des SCID-5-CV in der Praxis
· Sensibilität für Herausforderungen in klinischen Interviews
Lehrmethoden:
· Fachliche Kurzvorträge
· Modellrollenspiele im Plenum
· Rollenspiele in Kleingruppen
· Diskussionen
Weiterbildung: SCID-5-AMPD
Der Lehrstuhl für klinische Psychologie und Psychotherapie an der LMU München bietet erstmalig eine zweitägige Weiterbildung im Bereich "SCID-5-AMPD" an.
Es gibt noch Plätze für die Weiterbildung im November 2026. Bei Interesse und Fragen melden Sie sich gerne unter Weiterbildung-SPTT@psy.lmu.de
Zur direkten Anmeldung senden Sie bitte den Anmeldebogen (PDF, 91 KB) an Weiterbildung-SPTT@psy.lmu.de
Wissenschaftliche Leitung:
Prof. Dr. Thomas Ehring
Organisatorische Leitung:
Dr. Anamaria Semm
Referenten:
Dr. Larissa Vierl &
Dr. Maximilian Ganslmeier
Inhalt:
SCID-5-AMPD Workshop (20.–21.11.2026): Dimensionale Persönlichkeitsdiagnostik in der Praxis umsetzen
Dieser Workshop vermittelt die strukturierte Anwendung des SCID-5-AMPD, das diagnostische Interview zur Erfassung des alternativen DSM-5-Modells für Persönlichkeitsstörungen. Anders als das kategoriale Modell basiert dieses auf einem dimensionalen Verständnis von Persönlichkeitsfunktionen und -merkmalen.
Sie lernen, wie man das Funktionsniveau der Persönlichkeit (Kriterium A) und spezifische pathologische Persönlichkeitsmerkmale (Kriterium B) erfasst und klinisch einordnet. Der Workshop ermöglicht eine fundierte und praxisorientierte Anwendung dieser dimensionalen Diagnostik.
Lernziele:
· Sicherheit im Umgang dem neuen Konzept zu Persönlichkeitsstörungen
· Gezieltes Fragen zur Einschätzung des Persönlichkeitsfunktionsniveaus
· Selbstständige Anwendung des SCID-5-AMPD in der Praxis
· Sensibilität für Herausforderungen in klinischen Interviews
Lehrmethoden:
· Fachliche Kurzvorträge
· Modellrollenspiele im Plenum
· Rollenspiele in Kleingruppen
· Diskussionen
Hinweis: Der Workshop ist auch unabhängig von dem Workshop zum SCID-5-CV buchbar. Vorkenntnisse zum SCID-5-CV sind nicht notwendig.