Förderphasen 4

Förderphase 1

Förderung von interaktiven Diagnosekompetenzen im simulierten Anamnesegespräch: Effekte der übernommenen Rolle und unterschiedlicher Reflexionsphasen

Antragsteller:innen
Prof. Martin Fischer
Prof. Frank Fischer
Prof. Matthias Siebeck

Doktorand:innen
Maximilian Fink

Laufzeit
2017 - 2020

Projektbeschreibung In Teilprojekt 4 wird das Anamnesegespräch zwischen Arzt und Patient simuliert. Studierende der Medizin sollen die für diese interaktive Diagnosesituation benötigten Kompetenzen erwerben. Es werden drei Studien durchgeführt, in denen die Effekte der übernommenen Rolle (Arzt, Patient, Beobachter) und von Reflexionsphasen auf den diagnostischen Prozess und den Diagnose-kompetenzerwerb ermittelt werden.

Konferenzbeiträge
Fink, M. C., Reitmeier, V., Fischer, F., Siebeck, M., & Fischer, M. R. (2019, September). Diagnosekompetenzmessung mit standardisierten Patienten und interaktiven Videosimulationen: Ergebnisse aus einer Studie zum Anamnesegespräch. Vortrag auf der Jahrestagung der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung, Frankfurt, Deutschland.

Fink, M. C., Fischer, F., Siebeck, M., & Fischer, M. R. (2019, Mai). Assessing diagnostic competencies with standardized patients and interactive video simulations: Results from a study on history taking. [Messung von Diagnosekompetenzen mit standardisierten Patienten und interaktiven Videosimulationen: Ergebnisse einer Studie zum Anamnesegespräch.] Vortrag auf der RIME, Kopenhagen, Dänemark.

Chernikova, O., Heitzmann, N., Fink, M. C., Timothy, V. A., Seidel, T., & Fischer, F. (2019, April). Facilitating diagnostic competences in higher education: A meta-analysis on different types of scaffolding. [Förderung von Diagnosekompetenzen in der Hochschule: Eine Metaanalyse über die Effekte verschiedener Arten von Scaffolding.] Poster präsentiert auf der AERA, Toronto, Kanada.

Fink, M. C., Fischer, F., Siebeck, M., Gerstenkorn, H., & Fischer, M. R. (2018, September). Diagnoseakkuratheit und Authentizität in Live- und Videosimulationen von Anamnesegesprächen: Ergebnisse einer Pilotstudie. Vortrag auf der Jahrestagung der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung, Wien, Österreich. Abstract abrufbar unter: doi: 10.3205/18gma196

Wildgans, A., Fink, M. C., & Pickal, A. J., Weber, C. (2018, Februar). Erfassung der Diagnosequalität und des Diagnoseprozesses im Rahmen von simulationsbasierten Lernumgebungen. Vortrag auf der 6. Tagung der Gesellschaft für Empirische Bildungsforschung, Basel, Schweiz. Abstract abrufbar unter: https://www.gebf-ev.de/app/download/9025934276/Abstractband-Haupttagung-GEBF-2018.pdf?t=1558522150
Fink, M. C., Fischer, F., Siebeck, M., & Fischer, M. R. (2017, Juni). Fostering of interactive diagnostic competence in simulated anamnesis: Effects of adopted role and structured reflection. [Förderung von interaktiven Diagnosekompetenzen in simulierten Anamnesgesprächen: Effekte von Rollenübernahme und strukturierter Reflexion.] Poster präsentiert auf dem Symposium Scientific and Clinical Reasoning des Instituts für Didaktik und Ausbildungsforschung in der Medizin (DAM) am Klinikum der LMU München, München, Deutschland.

Förderphase 2

ViA-ScAn - Förderung von Diagnosekompetenzen im Anamnesegespräch: Die Effekte der Adaptation von Scaffolds in Videosimulationen

Antragsteller:innen
Prof. Martin Fischer
Prof. Frank Fischer
Prof. Matthias Siebeck

Doktorand:innen
Caroline Corves

Laufzeit
2020 - 2024

Projektbeschreibung
Das Teilprojekt 4 (TP 4) beschäftigt sich mit Möglichkeiten der Förderung von Diagnosekompetenzen im ärztlichen Anamnesegespräch. Dabei wird in zwei Studien der Einfluss der Scaffoldingtypen
Lösungsbeispiele und Reflexionsphasen auf diagnostische Aktivitäten im Lernprozess sowie auf den Diagnosekompetenzerwerb beim Lernen anhand von Videosimulationen mit typischen und atypischen Fällen untersucht. In einer weiteren Studie werden in enger Abstimmung mit TP 7 Lernprozessdaten und Reflexionsinhalte der Rollenspielsimulationen aus der ersten Antragsphase reanalysiert, um einen Domänenvergleich (Medizin und Mathematikdidaktik) zu ermöglichen.