Pädagogik bei Verhaltensstörungen (Lehramt Realschule/Erweiterungsfach)

Beschreibung des Studienfachs

Im Zentrum der Pädagogik bei Verhaltensstörungen stehen interdisziplinäre Fragen der Erziehung, Bildung und Rehabilitation von Menschen mit emotionalen und sozialen Auffälligkeiten.

Neben didaktischen Fragestellungen wird ein Schwerpunkt innerhalb des Studiengangs auf der Psychologie bei sozialen und emotionalen Auffälligkeiten (einschließlich des Kennenlernens verschiedener Therapieformen) gesetzt.

Erwünschtes Profil

Als Studierender der sonderpädagogischen Qualifikation sollten Sie sich für sonderpädagogische Inhalte und Aufgabenstellungen allgemein interessieren. In Ihrem späteren Beruf sollten Sie für die Schülerinnen und Schüler Geduld, eine belastbare Stimme, gute Sprachfähigkeiten und Spaß an der Arbeit mit Gruppen haben.

Im Studium werden Selbstorganisiertes und selbstständiges Arbeiten und Lesen von Literatur (auch englischer) erwartet.

Haben Sie die Informationsfilme über die Lehramtsfächer schon gesehen? Sie bekommen einen Überblick, was im Studium auf Sie zukommt und welche Voraussetzungen Sie mitbringen sollten. Schauen Sie doch mal rein!

Fakten auf einen Blick

Studiengang
Pädagogik bei Verhaltensstörungen (Lehramt / Realschule)
Abschlussgrad
Lehramt Staatsexamen
Fachtyp
Erweiterungsfach

Bewerbung und Zulassung

Formale Studienvoraussetzung
Hochschulzugangsberechtigung
Zulassungsmodus 1. Semester
Örtliche Zulassungsbeschränkung
Zulassungsmodus höheres Semester
Örtliche Zulassungsbeschränkung bis 7. Fachsemester
Link zum Fach
https://www.edu.lmu.de

Ihr Weg zum Studienplatz

Der Studiengang im Detail

Studienbeginn AB Wintersemester 2020/21:

P 1 Erziehung, Bildung und Förderung in Schule und Unterricht

  • P 1.1 Einführung in die Pädagogik bei Verhaltensstörungen und Autismus (Vorlesung, 3 ECTS)
  • P 1.2 Einführung in die Didaktik bei Verhaltensstörungen und Autismus (Vorlesung, 3 ECTS)
  • P 1.3 Theorie und Praxis der Planung von Erziehungs- und Bildungsprozessen unter erschwerten und inklusiven Bedingungen (Vorlesung, 3 ECTS)
  • P 1.4 Kasuistik und förderpädagogisches Arbeiten (Seminar, 3 ECTS)
  • P 1.5 Brennpunkte und aktuelle Themen der Pädagogik bei Verhaltensstörungen (Seminar, 3 ECTS)
P 2 Förderdiagnostik, Förderplanung und didaktisches Handeln
  • P 2.1 Psychologie bei Verhaltensstörungen (Vorlesung, 3 ECTS)
  • P 2.2 Fachspezifisches Diagnostizieren im Förderschwerpunkt emotional-soziale Entwicklung (Seminar, 3 ECTS)
  • P 2.3 Förderpädagogische Konzepte und therapeutische Maßnahmen der Prävention und Intervention unter Berücksichtigung spezifischer Störungsbilder (Seminar, 3 ECTS)
  • P 2.4 Theorie und Praxis der inklusiven Bildung und Förderung im Förderschwerpunkt emotional-soziale Entwicklung (Vorlesung, 3 ECTS)
  • P 2.5 Bearbeitung von Fragestellungen der Pädagogik bei Verhaltensstörungen aus pädagogisch-didaktischer und psychologisch förderdiagnostischer Perspektive (Seminar, 3 ECTS)

Studienbeginn VOR Wintersemester 2020/21:

Es müssen keine Studienleistungen erworben werden. Jedoch sind Praktika als Zulassungsvoraussetzung zur Ersten Staatsprüfung zu absolvieren.
Im Falle einer Erweiterung ist es daher hilfreich, mit dem Fachstudienberater des von Ihnen gewählten Faches (siehe unten) bezüglich Zeitpunkt, Art der Erweiterung und vor allem, wie Sie sich am besten auf die Staatsprüfung vorbereiten, zu sprechen.
Weitere Informationen zum Erweiterungsfach finden Sie auf der Homepage des Münchener Zentrums für Lehrerbildung.

Hauptunterrichtssprache ist Deutsch.

Die Lehrveranstaltungen werden in deutscher Sprache abgehalten. Kenntnisse der englischen Sprachen, v.a. für das Lesen von Literatur, sind notwendig.

Praktikum an einem Förderzentrum mit dem Förderschwerpunkt sozial-emotionale Entwicklung (entspricht dem sonderpädagogischen Blockpraktikum)

  • Dauer: 2 zusammenhängende Wochen (10 Schultage)
  • Steht in Verbindung mit den didaktischen Lehrveranstaltungen in der sonderpädagogischen Qualifikation Pädagogik bei Verhaltensstörungen
  • Die Aufgaben und Studienziele entsprechen denen des sonderpädagogischen Blockpraktikums (LPO I, § 93, Abs.1 Nr. 4) beschränkt auf die Fächer des Studierenden.

Studienbegleitendes Praktikum an einem Förderzentrum mit dem Förderschwerpunkt sozial-emotionale Entwicklung (entspricht dem studienbegleitenden sonderpädagogischen Praktikum)

  • Dauer: 2 Semester im Umfang von mindestens 4 Wochenstunden oder 1 Semester im Umfang von mindestens 8 Wochenstunden (nur für Erweiterer möglich!)
  • Es handelt sich um ein didaktisches Praktikum in Pädagogik bei Verhaltensstörungen
  • Die Aufgaben und Studienziele entsprechen den Aufgaben und Zielen des studienbegleitenden sonderpädagogischen Praktikums (LPO I, § 93, Abs. 1 Nr. 5), beschränkt auf die Fächer des Studierenden.

Ersatzweise Intensivpraktikum

  • Anstatt beide Praktika getrennt zu absolvieren, besteht genauso wie für Studenten der sonderpädagogischen Fachrichtung Pädagogik bei Verhaltensstörungen, die Möglichkeit ersatzweise ein Intensivpraktikum abzuleisten. Dies sieht jedoch die gleichen (auch zeitlichen) Rahmenbedingungen wie das Intensivpraktikum für Studierende der sonderpädagogischen Fachrichtung vor.
  • Nähere Infos hierzu auf den Seiten des Praktikumsamts

Das Studium der sonderpädagogischen Qualifikation schließt mit der Ersten Staatsprüfung ab. Die Prüfungsteile zur Ersten Staatsprüfung sind der aktuellen Lehramtsprüf ungsordnung I (2008) §101 - § 109 zu entnehmen

Die Anmeldung erfolgt bei der Außenstelle des Prüfungsamtes. (Kontakt siehe unten).

Angebote zur Studienorientierung

Fachstudienberatung Pädagogik bei Verhaltensstörungen

Annika Lang

Inhaltliche und spezifische Fragen des Studiums, Studienaufbau, Stundenplan, fachliche Schwerpunkte

Außenstelle des Prüfungsamts für alle Lehrämter an öffentlichen Schulen

Zuständigkeitsbereich:

Anmeldung, Zulassung und Durchführung der Ersten Staatsexamensprüfung nach der Lehramtsprüfungsordnung I (LPO I) für alle Lehrämter an öffentlichen Schulen