1926: München brummt vor lauter Kunst, Kultur und Kabarett. Das Leben findet in Restaurants, Salons und Kneipen statt. In diesem Milieu stellt Artur Kutscher, einer der Begründer der Münchener Theaterwissenschaft, einen ebenso charismatischen wie streitbaren Dreh- und Angelpunkt dar, um den sich Studierende und Theatermenschen, Praktiker und Theoretiker scharen. Heutige Studierende der Theaterwissenschaft entwerfen ein Portrait dieses Münchener Biotops der Zwanziger Jahre – in Form einer Revue. Der Blick in die Archive liefert Themen und Inhalte für Dialoge, Couplets, Gedichte und Kritik. Szenisch-musikalisch-medial wird das Jahr 1926 lebendig, in dem die Theaterwissenschaft in München vor einem äußerst ambivalenten zeitgeschichtlichen, kulturellen und wissenschaftshistorischen Hintergrund aus der Taufe gehoben wurde.
Leitung: David Roesner, Rebecca Raitz
Zugänglichkeit:
Ein rollstuhlgerechter Zugang ist über den Seiteneingang Neuturmstraße 5 möglich. Eine rollstuhlgerechte Toilette ist vorhanden. Da für den Zugang spezielle Türen aufgesperrt werden müssen, bitten wir für die Veranstaltungen der Studiobühne um vorherige Kontaktaufnahme unter studiobuehne@lrz.uni-muenchen.de.