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PISA richtig einordnen: Was internationale Bildungsrankings tatsächlich zeigen

02.09.2026

Kurz vor der Veröffentlichung der neuen PISA-Ergebnisse erklärt Lehrstuhlinhaberin Prof. Dr. Katja Scharenberg vom Department für Pädagogik und Rehabilitation, worauf es bei der Interpretation der Studie wirklich ankommt.

PISA liefert wichtige Daten über die Kompetenzen von Jugendlichen – doch die Ergebnisse sollten nicht als einfache Rangliste der Bildungssysteme verstanden werden. Prof. Dr. Katja Scharenberg, Inhaberin des Lehrstuhls für Allgemeine Pädagogik, Erziehungs- und Sozialisationsforschung an der LMU, plädiert dafür, stärker auf langfristige Entwicklungen, Kompetenzunterschiede und soziale Bildungsungleichheiten zu schauen.

Ein einzelner Rangplatz sage wenig über die Qualität eines Bildungssystems aus. Entscheidend sei vielmehr, wie sich das Kompetenzniveau entwickelt, wie viele Jugendliche grundlegende Kompetenzen nicht erreichen und ob Unterschiede zwischen sozialen Gruppen kleiner oder größer werden. Auch mit Blick auf Digitalisierung und generative KI gewinnt für Scharenberg die Fähigkeit an Bedeutung, Informationen kritisch zu bewerten und das eigene Lernen selbstständig zu steuern. Bildung dürfe deshalb nicht auf das reduziert werden, was PISA messen kann.

Das ganze Interview mit Katja Scharenberg finden Sie im Newsroom der LMU.