Sowohl Bachelor- als auch Masterarbeiten müssen in dem Semester, in dem sie verfasst werden, im Kolloquium vorgestellt werden. Informieren Sie sich im Vorlesungsverzeichnis des LSF, wann im jeweiligen Semester das Kolloquium stattfindet. Die Termine zur Vorstellung der einzelnen Arbeiten werden üblicherweise vor oder in der ersten Sitzung des Semesters gemeinsam mit der Person, die das Kolloquium leitet, festgelegt. Merken Sie sich also diese erste Sitzung in jedem Fall vor.
Das Kolloquium besteht in der Regel aus zwei Teilen:
1. Während des Semesters gibt es eine wöchentliche Plenumsveranstaltung, bei der Studierende die Fragestellung, die Methodik und – falls schon vorliegend – die Ergebnisse ihrer Abschlussarbeit vor ihren Kommilitoninnen und Kommilitonen und vor Dozierenden des Lehrstuhls präsentieren und diskutieren (pro Person ca. 15 min. Präsentation und 15 min. Diskussion). Ziel ist es, von den Anwesenden Anregungen, Tipps und Hinweise zu Ihrem Forschungsvorhaben zu erhalten und dieses zur Verbesserung Ihrer Arbeit zu nutzen.
2. Nach Abgabe Ihrer Arbeit gibt es in der Regel einen weiteren Termin, bei dem Sie in einem Gespräch mit Ihrer Betreuerin bzw. Ihrem Betreuer offene Fragen zur eingereichten Arbeit klären. Ziel dieses Gesprächs ist es, sicherzustellen, dass die bzw. der Studierende die zentralen Inhalte, methodischen Entscheidungen, Analyseschritte und Schlussfolgerungen der Arbeit angemessen erläutern, begründen und fachlich einordnen kann.
Der zweite Termin kann entfallen, wenn es aus Sicht Ihrer Betreuerin bzw. Ihres Betreuers keinen entsprechenden Gesprächsbedarf gibt bzw. wenn alle offenen Fragen geklärt sind. Die Entscheidung liegt allein bei Ihrer Betreuerin bzw. Ihrem Betreuer.
Auch wenn es im Kolloquium keine formale Anwesenheitskontrolle gibt, sollten alle Studierenden, die an der Lehr- und Forschungseinheit Sozialpsychologie ihre Abschlussarbeit schreiben, sich verpflichtet fühlen, bei allen Plenumsterminen anwesend zu sein. Eine angenehme und zielführende Kultur des Lernens und Diskutierens kann sich nur entwickeln, wenn Sie anwesend sind, nicht nur bei der Vorstellung Ihrer eigenen Arbeit, sondern auch bei der Vorstellung der Arbeiten Ihrer Kommilitoninnen und Kommilitonen.