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Deaf Week: Forschende des Departments Pädagogik und Rehabilitation setzen Impulse

23.09.2026

Cornelia Ruppert, Laura Avemarie und Peter Zentel bringen Barrierefreiheit und Teilhabe in Forschung und Lehre an der LMU voran.

Deaf Flag am LMU-Hauptgebäude

© LMU

Anlässlich der Deaf Week rückt die Ludwig-Maximilians-Universität die Bedeutung von Barrierefreiheit und Deutscher Gebärdensprache (DGS) in den Mittelpunkt. Eine zentrale Rolle spielt dabei der Lehrstuhl für Sonderpädagogik – Förderschwerpunkt Hören und Kommunikation einschließlich inklusiver Pädagogik unter Leitung von Prof. Dr. Laura Avemarie.

Zu ihrem Team gehört seit 2023 auch Cornelia Ruppert. Sie forscht zur Bildung und Entwicklung von Kindern mit Taubheit oder Hörbehinderung und unterrichtet angehende Lehrkräfte in DGS. Damit bringt sie ihre eigene Perspektive als taube Wissenschaftlerin unmittelbar in Forschung und Lehre ein. Der Lehrstuhl untersucht unter anderem, wie sprachliche und kommunikative Voraussetzungen Bildungschancen beeinflussen.

Forschungsprojekte zeigen dabei weiterhin einen Bedarf an mehr gebärdensprachkompetenten Fachkräften. Avemarie und Ruppert setzen sich deshalb für eine stärkere Verankerung der Gebärdensprache in Ausbildung und Bildung sowie für mehr Beteiligung tauber Menschen an Forschung ein.

Auch der Lehrstuhl für Sonderpädagogik mit dem Schwerpunkt Pädagogik bei geistiger Behinderung einschließlich inklusiver Pädagogikvon Prof. Dr. Peter Zentel setzt Impulse für eine inklusivere Hochschule. Im Rahmen eines von Vizepräsidentin Margit Weber unterstützten Forschungsprojekts wird untersucht, wie Menschen mit intellektuellen Beeinträchtigungen Zugang zu Hochschulbildung erhalten können.

Die Deaf Week macht diese Themen nun auch an der LMU sichtbar: Am Hauptgebäude weht die Deaf Flag als Zeichen für die Identität und kulturelle Vielfalt der Deaf Community.

Den gesamten Newsartikel finden Sie im LMU-Newsroom.